Schwimmen mit Ehrenamtlichen der DLRG

Im Schuljahr 2018/2019 konnte wieder mit Hilfe der Ehrenamtlichen der DLRG der Schwimmunterricht an der Carolina- Frieß- Grundschule durchgeführt werden.
Die beiden Helfer haben es im letzten Schuljahr gerne gemacht und sind darum der Schule auch heuer treu geblieben und unterstützen seit dem fast jede Schwimmeinheit an der Schule.
Die Lehrkräfte dürfen aus Aufsichtsgründen nicht ins Wasser gehen. In einer Mitteilung fragt die DLRG: Wie sollen da die etwa 40 Prozent absoluten Schwimmanfänger den Weg ins Wasser und vielleicht sogar zu einem Schwimmabzeichen finden?


Deshalb kommen die Ehrenamtlichen hinzu, die die Kinder im Wasser tatkräftig unterstützen. Friedrich Daub und Martin Birzele, Ausbilder bei der DLRG, stellen so sicher, dass nahezu jedes Kind zumindest die Anforderungen für ein Seepferdchen erreicht. Dazu gehören ein Sprung vom Beckenrand und 25 Meter schwimmen sowie das Heraufholen eines Gegenstandes aus schultertiefem Wasser.

Als weiterer Baustein der Unterstützung durch Ehrenamtliche schloss sich eine theoretische und praktische Wasserrettungseinheit an. Martin Birzele berichtete als langjähriger Wasserretter den Grundschülern von seinen Erlebnissen und warnte vor Fehlern. „Hilfe holen“ und „Notruf wählen – 112“ sollte für Kinder an erster Stelle stehen, statt sich selbst in Gefahr zu begeben. Trotzdem wurde in der nächsten Schwimmstunde das Abschleppen ermüdeter Schwimmer mit verschiedenen Techniken geübt.


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Bayern ist spitze in der Zahl der tödlichen Badeunfälle und im Jahr 2019 sind diese weiter angestiegen, siehe Donau- Zeitung.
Darum ein Appell an die Eltern:
Motivieren Sie Ihre Kinder, dass sie die Notwendigkeit  Schwimmen zu lernen erkennen und unterstützen Sie sie nicht, den Schwimmunterricht zu umgehen.
Auch wenn die Kinder das Seepferdchen haben, reicht das für sicheres Schwimmen nicht aus. Die Kinder benötigen Routine und die bekommen sie nur wenn sie weiter zum Schwimmen gehen.
Auch wenn Fußball als Sport beliebter ist, nicht schwimmen können, kann lebensgefährlich sein.


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