Schloss Fluchenstein

Schloss Fluchenstein zu Lauingen

Schloss Fluchenstein zu Lauingen
Die Klassen 3/4a und 3/4b besuchten zum Thema Nordschwäbische Burgen und Schlösser das Lauinger Schloss, jetzt ein Psychiatrie- und Pflegezentrum der Elisabethenstiftung. Um die Fragen unserer Schlossrallye zu beantworten, mussten wir sehr aufmerksam sein.

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Herr Manz, Pflegedienstleiter, holte uns zu einer äußerst spannenden und informativen Reise durch das Schloss und seine Vergangenheit ab. Zunächst besichtigten wir die neue Kapelle. An der Wand hängt ein Bild von Kasimir Stammel, der 1889 das Schloss gekauft und mit den Elisabetherinnen zunächst in ein Krankenhaus, dann in eine Anstalt für unheilbar kranke Frauen verwandelt hatte.

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Herr Manz erzählte uns die Sage vom Schloss Fluchenstein. Vor langer Zeit beutete ein böser  Ritter die Bevölkerung aus bis aufs Blut. Daraufhin  verfluchten ihn die Menschen.

 Eines Tages ritt er mit seinem Pferd nach Echenbrunn ins Kloster und trank dort sehr viel Alkohol. Auf dem Heimweg stürzte er tödlich. Seitdem spuken er und sein Pferd im und um das Schloss. Auch Herr Manz hat ihn schon gesehen!?

 


 Mit dem Aufzug ging es dann auf den Westturm – noch eine Treppe und verschiedene Luken und Türen weiter – standen wir zunächst in der ehemaligen Schlosskapelle, deren bunte Wand- und Deckengemälde noch teilweise zu sehen sind.

 

 Dann endlich befanden wir uns auf der obersten Ebene und konnten in das Gebälk des Turmes blicken. Da hängen noch die Feuerhaken, mit denen die Klosterschwestern bei der Bombardierung Lauingens versuchten, den Schaden einzudämmen.

 

 Und was machen die Reisigbesen dort? Die wurden wohl von den Schlosshexen hier geparkt. Leider konnten wir nicht damit fliegen. Im Gebälk wohnt ein Falkenpaar, viele Tauben und auch Fledermäuse.


 Als nächstes führte unser Weg von ganz oben nach ganz unten Richtung Verließ. Wir konnten durch ein Gitterloch im Boden noch sehen, wo den Gefangenen Wasser und Brot hinuntergelassen wurde. Gott sei Dank mussten wir nicht runter zu den Ratten.

 

 

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Im Keller stand auch noch eine originale alte Schatztruhe. Der Inhalt, der darin gefunden wurde, wird heute in einer Vitrine aufbewahrt: kirchliche Kelche und andere Requisiten. Gerne würde Herr Manz noch weitere Schatztruhen mit viel Gold und Edelsteinen finden, denn der Unterhalt des riesigen Schlosses ist seeeehr teuer. Er berichtete auch, dass das Schloss mehrere geheime unterirdische Wege hat: zur Donau hin, zur Stadtmitte hin… Das war wichtig für Zeiten der Belagerung.

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Im Albertus Magnus Saal betrachteten wir noch den riesigen Lebensbaum, der um die vier Elemente rankt. Nach einer Stärkung besuchten wir noch eine Beschäftigungsgruppe und erfreuten die Menschen mit einem Liedchen und ein paar Faschingsrufen.
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