Klassen 3/4ab im neuen Wasserwerk

Wolfgang Behringer, Werkleiter der DSDL Donau Stadtwerke Dillingen-Lauingen, war gerne bereit, den Schülern der Klassen 3/4ab und ihren Lehrerinnen Linda Koppenhagen und Irmgard Daub, den Weg des Trinkwassers in Lauingen vom Brunnen bis ins Wohnhaus zu erläutern.
Treffpunkt war das neue Wasserwerk Lauingen an der Wittislinger Straße, das im Moment noch von Schülern des Albertus Gymnasiums kunstvoll bemalt wird. Es wurde für mehr als 2 Millionen Euro errichtet und ging erst vor kurzem in Betrieb.
Im „Vogelwäldchen“ hinter dem Wasserwerk wird das Grundwasser in zwei Brunnenhäuschen aus 24m bis 27m Tiefe heraufgepumpt. Dillingen dagegen hat einen Tiefbrunnen mit 150m Tiefe, aus dem „Eiszeitwasser“ gewonnen wird. Lauingen benötigt ca. 2000 Kubikmeter Wasser pro Tag. Jeder Erwachsene verwendet ca. 40 Kubikmeter Wasser pro Jahr.
Das Wasser wird im Wasserwerk ständig kontrolliert und in das Rohrleitungssystem eingespeist. Der Blick in das Innere des Wasserwerks mit seinen drei mächtigen Pumpen und seinem Kontrollzentrum war sehr beeindruckend. Zwei kleinere Vorratsröhren enthalten je 150 Kubikmeter Wasser. Sie sind als begrünter Erdhügel neben dem Gebäude des Wasserwerks zu sehen. Außerdem fasst der Wasserspeicher auf dem „Grünberg“ beim Wittislinger Trimm-dich-Pfad nochmals 3000 Kubikmeter Wasser, also den Bedarf für 1,5 Tage. Für Not- oder Wartungsfälle gibt es ein Verbundsystem zwischen Lauingen und Dillingen, so dass das Wasser hin- und hergeschoben werden kann.
Noch nie hat Wasser so gut geschmeckt, wie das Wasser, das Herr Behringer persönlich für die Kinder aus den Leitungen zapfte!!! Mmmhhh… Dazu noch eine Butterbreze!!! Das war ein nachhaltiger Einblick in die Lauinger Wasserversorgung.

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